Auswege aus dem Drogensumpf

Soziale Probleme, die schwere Traumatisierung nach dem verlorenen Krieg – es gibt viele Gründe, warum Serbiens Jugend vom Drogenmissbrauch gefährdet ist. Man rechnet mit 80.000 Abhängigen in Serbien. Die christlich geprägte Organisation „Izlazak“ – das serbische Wort für „Ausweg“ – will hier Hilfe anbieten, Heilung geben und Neuanfänge ermöglichen. Heinz und Ute Spindler wollen den oft jungen Mitarbeitern helfen, anderen Lebenshilfe zu geben.

 

Kriegsfolgen im Herzen beseitigen

Die NATO-Angriffe gegen Serbien sind unvergessen. Die Ruine des bombardierten Verteidigungsministeriums ist stille Mahnung mitten im Belgrader Alltag: „Wir haben den Krieg verloren!“ – Heinz und Ute Spindler sind bei ihren Besuchen Ex-Soldaten begegnet, die nicht mehr vergessen können, was im Krieg geschehen ist. Menschliche „Ruinen“, traumatisiert, alkoholabhängig. In serbischen Familien liegt über den Kriegsereignissen oft ein Schleier des Schweigens. Eheprobleme, Erziehungsprobleme – „das ganze Programm“. Hier können Spindlers zusammen mit einheimischen Geschwistern Heilung anbieten, auf JESUS hinweisen, Vergebung erarbeiten.


Evangelisation und Ermutigung

In Deutschland sind wir schon oft mit der Predigtgabe von Heinz Spindler gesegnet worden. JuMiKo, Bobengrün, Aidlingen. Dazu ungezählte Bibelstunden in den Ortsgemeinden, der Unterricht am Bodenseehof und in der weltweiten Fackelträger-Gemeinschaft: Zehntausende haben ihm mittlerweile zugehört, wie er in seiner praktisch-fränkischen Art das Wort GOTTES auslegte und viele wichtige Hinweise zum Alltagsleben gab. Seine Ehrlichkeit auch über eigene Schwächen hat viele beeindruckt. Das Anliegen von Ute und Heinz ist, dass nun auch in Serbien viele die gute, heilsame Botschaft hören dürfen. Bitte beten Sie deshalb mit, dass das Sprachelernen in den ersten Jahren gut gelingt.

 

Beratung und Besuche

„Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht“ – so steht es in der Bibel in Matthäus 25,36. Und so haben es die Teams der Fackelträger zusammen mit den Geschwistern der Organisation „Brot des Lebens“ in den vergangenen Jahren immer wieder getan. Kleiderspenden, einige Nahrungsmittel, im bitterkalten Winter immer wieder das wichtige Brennholz – die Hilfe schien oft nur unbedeutend und war doch überlebenswichtig. Mittlerweile hat unsere Partnerorganisation in Belgrad mit ihren vielen tapferen Frauen über 500.000 Flüchtlingsfamilien gesegnet und vielfältige Hilfe angeboten. Da hinein neu zu ermutigen, mitzuhelfen im Miteinander mit den doch recht unterschiedlichen Belgrader Kirchen – eine spannende Aufgabe für Ute und Heinz, die vieler Fürbitte bedarf. Beten Sie mit?

 

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