„Verkauft und angekettet!“ – so lautete die Überschrift auf dem Titel der „Informationen zur Fürbitte“ im vergangenen Jahr (Ausgabe 5). Damals haben wir von der Zwangsprostitution in China und anderen asiatischen Ländern berichtet. Auch in Afrika verkaufen Frauen ihren Körper gegen ihren Willen. Im Niger sind die Ketten, die die Frauen gefangen halten, meistens nicht aus Metall.

 

Der Hunger und die wirtschaftliche Not treiben viele Mädchen in diese unwürdige Arbeit. Seit sich in diesem Frühjahr die Hungersnot verschärft, sind noch mehr Frauen als sonst am Straßenrand von Nigers Hauptstadt Niamey zu sehen. Die Frauen arbeiten häufig tagsüber in reichen Haushalten und nachts auf der Straße. Unser Partner im Land möchte die Frauen jetzt mit Seelsorge und Beschäftigungsmöglichkeiten vom Straßenrand holen. Vor allem aber wollen die Mitarbeiter den Frauen von der bedingungslosen Liebe erzählen, die es nur bei JESUS gibt.