Offiziell sind die Kämpfe im Norden Äthiopiens beigelegt. Was allerdings unter dem Radar der internationalen Medien wirklich in der Tigray-Region vor sich geht, ist häufig unklar – auch, weil Kommunikation mit der Region nach wie vor nur eingeschränkt möglich ist. 

 

Diese ethnische Auseinandersetzung ist nur einer von vielen Konflikten, die die Bevölkerung des Landes beuteln. Die Menschen bleiben mit ihren traumatischen Erlebnissen häufig alleine, weil qualifizierte Seelsorger teuer und mehrheitlich in der Hauptstadt zu finden sind. Um diesem Mangel zu begegnen, haben sich acht Organisationen zusammengeschlossen, die sich eigentlich mit Bibelübersetzungen beschäftigen. Die Sprachkenntnis ihrer Übersetzer und die Kontakte auch in kleine Volksgruppen hinein möchten Christen jetzt auch für Seelsorge nutzen und so zumindest inneren „Frieden stiften“. In ausführlichen Trainings geben ausgebildete Seelsorger ihr Wissen an die Übersetzer weiter. Dieses wird im Kurs gleich praktisch erprobt. So sollen 32 weitere Trainer und 64 Trauma-Seelsorger ausgebildet werden. Wir beten, dass die Seelsorger für möglichst viele Äthiopier zum Segen werden und dass GOTTES Friede im Land Kreise zieht.