Der Sudan ist durch die anhaltenden Regenfälle von einer Jarhundertflut heimgesucht. Der Nil erreichte einen Wasserpegel von 17,5m. Laut den UN sind 650.000 Menschen von der Katastrophe betroffen, mindestens 100 wurden getötet. Die Übergangsregierung hat ohnehin alle Hände voll zu tun und rief den Notstand im Land aus. Unser christlicher Partner leistet Nothilfe.

 

Die Flut hat viele Häuser mitgerissen, auch Kirchengebäude unserer Partnerkirche sind darunter. Die Landwirte haben durch die Überschwemmungen 1700 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche und viel Vieh verloren. Besonders hart getroffen sind auch die vielen Flüchtlinge getroffen, die innerhalb des Landes vertrieben wurden und in ärmlichen Verhältnissen leben. Durch die Flut haben viele ihre Behausungen verloren, sie haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung und wenig Unterstützung.

 

Die Übergangsregierung hat nach dem Sturz des Diktators Omar al-Baschir in 2019 alle Hände voll zu tun: Aufbau eines neuen politischen Systems, Corona, eine Heuschreckenplage und nun auch noch die Überschwemmungen.

 

Unser Partner vor Ort, ein Kirchenverband, leistet Nothilfe. Sie verteilen Planen sowie Decken und geben Essenspakete aus. Hier möchten wir nicht wegschauen, sondern gemeinsam mit Ihnen unsere Geschwister unterstützen, finanziell und im Gebet.

 

Weiter Infos zu den Überschwemmungen

 


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