Mühevoll haben sie das Wasser bisher vom Fluss geholt, um die Felder zu bewässern. Doch damit soll jetzt Schluss sein beim House of Light (HoL) in Israel.

 

Schon vor längerer Zeit hat unser Partner ein Grundstück außerhalb von Ras Ali erworben, das seitdem für landwirtschaftliche Arbeit genutzt wird. Die Arbeit darauf ist Teil eines Resozialisierungsprogramms für aus der Haft entlassene Gefangene. Zudem finden auf dem Gelände auch verschiedene Treffen, Freizeiten und Konferenzen statt. Regelmäßig wird die Arbeit von Freiwilligen unterstützt, die bei allen großen und kleinen Aufgaben mit anpacken. Sie werden über CFI-Freiwilligendienste meist für ein Jahr vor Ort eingesetzt und erleben eine prägende Zeit.

 

Im Mittelpunkt bei all diesen Aktivitäten steht die Begegnung. Einerseits die Begegnung mit Kindern, Jugendlichen und Gefangenen aus ganz verschiedenen Hintergründen. Hier treffen christliche und muslimische Araber auf Juden, die nach der Thora leben und auf solche, die nach der Bibel leben. Dabei soll es möglich sein, das äußerst angespannte Verhältnis der verschiedenen Religionen und Ethnien im Land durch Begegnungen untereinander zu verbessern sowie respektvoll und friedlich miteinander umzugehen. Außerdem kann im House of Light Begegnung mit JESUS geschehen. Denn ER soll bei allen Aktivitäten im Mittelpunkt stehen. 

 

Damit die Arbeit für die Mitarbeiter leichter wird, soll das Gelände jetzt ans Wassernetz angeschlossen werden. Bei der Anschaffung benötigter Rohre und Waschbecken wollen wir gerne mithelfen. Denn die Arbeit wird so nicht nur physisch näher ans Wasser gebaut. So bleibt außerdem mehr Zeit, um die Jugendlichen näher zur Quelle lebendigen Wassers, näher zu JESUS, zu bringen.