Irgendwann konnten die Mitarbeiter den Anblick nicht mehr ertragen: Immer schlechter ernährt kamen die Kinder zu den Angeboten in die Gemeinde. Die Not in Venezuela wächst stetig durch schlechte Wirtschaft, steigende Inflation und unsichere Politik. Unsere Geschwister wollten den Familien in ihrem Umfeld helfen und gründeten deshalb „Amor en Acción“, übersetzt „Liebe in Aktion“.

 

Mit JESUS als Vorbild üben sie Nächstenliebe, kochen für die Kinder in der Jugendarbeit und versorgen sie auch medizinisch. So sorgen die Mitarbeiter für die Gesundheit der Jüngsten. Außerdem wollen unsere Geschwister den Kindern auch in der Not eine Kindheit ermöglichen und muntern sie deshalb mit Clownschminken und Hüpfburgen auf. Doch nicht nur den Kindern will unser Partner helfen. Auch Seminare für die Eltern werden veranstaltet. Dort können sie lernen, JESUS in ihre Familie zu nehmen und ein höheres Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Die Pastoren bitten in ihrem Rundbrief um Mithilfe in ihrem Dienst und um Gebet: für die Politiker im Land, für die schlechte wirtschaftliche Lage sowie die Arbeit mit den Familien. Beides wollen wir sehr gerne tun! Sie auch?

 

Update 02.04.2019: Venezuela ist weiterhin in den Medien. Nun haben sich der Präsident und die Opposition geeinigt, dass das Rote Kreuz in den nächsten 15 Tagen Hilfslieferungen ins Land bringen darf – wohl in einem Ausmaß wie es in Syrien passiert ist. Durch den tagelangen Stromausfall hat sich die Lage in Venezuela Anfang März noch einmal zugespitzt. Es fehlt an Trinkwasser, Essen und vielerorts wird geplündert. Auch nachdem der Strom nun wieder größtenteils zurück ist, bleibt die Lage sehr schwierig. Aus diesem Grund wollen wir unserem Partner mit einer schnellen Hilfe unter die Arme greifen und beim Kauf eines Generators und einer Wasserfilteranlage unterstützen.

 


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