1482 reisten mit dem portugiesischen Entdecker Diogo Cão die ersten Europäer in die Demokratische Republik Kongo. Mit ihm kamen auch Missionare und das Christentum ins Land. Im Laufe der Jahrhunderte etablierten sich im Kolonialismus sowohl die katholische als auch die protestantische Kirche im Land.

 

Heute sind mehr als zwei Drittel der Kongolesen Christen und immer wieder entstehen neue Gemeinden. Diese werden erfreulicherweise meistens von Einheimischen gegründet und geführt. Unser Partner in diesem Projekt ist ein landesweiter Kirchenverband. Er wurde in den 80er Jahren gegründet und ist auf 40 Gemeinden angewachsen. Die Gläubigen brauchen bibelbasierte Predigten und gute Leiterschaft, um in ihrem Glauben reifen zu können. Die Gemeindepastoren haben oft keine formelle theologische Ausbildung erhalten, geschweige denn Theologie studiert. In einem Kurs über dreieinhalb Jahre will der Kirchenverband diesem Mangel Abhilfe schaffen. Die Pastoren studieren die Bibel, üben den Umgang mit Seelsorge und lernen auch Kirchengeschichte. So können sie von der Vergangenheit der europäischen Missionare hören und die Zukunft der Gemeinde JESU mitgestalten.