Der Name des Viertels, das man „den Schuppen“ nennt, verheißt schon nichts Gutes. Und der Eindruck bestätigt sich, wenn man durch „Los Galpones“ läuft: Selbstgebaute Unterkünfte und eine improvisierte Kanalisation sind in die alten Werkstatthallen der Bahn von Córdoba gebaut worden.

 

Viele Menschen versuchen sich als Müllsammler und Schrotthändler, durch den angesamme lten Abfall breiten sich dort sehr schnell Krankheiten aus. Nicht wenige Bewohner landen irgendwann in Drogen und Kriminalität, manche auch auf der Straße. Um diese Abwärtsspirale zu unterbrechen, machen sich mutige Christen in das Armenviertel auf. „CHRISTUS für die Stadt“ ist ihr Name – und der ist auch Programm. Für die Kleinsten aus „Galpones“ bieten die Geschwister Kinderprogramme an, für die Erwachsenen Seelsorge und Jüngerschaftskurse. Bei großen Festessen kommen alle auf dem Marktplatz zusammen und werden satt – durch Essen und christliche Impulse. So möchtenunsere Glaubensgeschwister die Slumbewohner aus ihrem grauen Alltag holen und auf JESUS hinweisen. Denn ein Leben mit IHM ist nicht gleichbedeutend mit materiellem Reichtum, aber auf jeden Fall „geht es aufwärts“.