Zahlreiche Sprachen und Dialekte. Geisterglaube. Große Armut. Analphabetismus. Zerbrochene Familien. Alkoholismus. Baustellen gibt es bei den indigenen Stämmen Lateinamerikas mehr als am Stuttgarter Hauptbahnhof.

 

Einem kleinen indigenen Jungen in Chile fällt auf die Frage nach einem guten Vorbild in seinem Leben kein einziger Mensch ein. Wie soll so ein Kind jemals dieser gefährlichen Abwärtsspirale entkommen? Eins ist sicher: Die eingeborenen Völker brauchen dringend Hoffnung und Perspektive, und zwar auf JESUS. Deshalb wollten Missionare schon lange die Stämme mit dem Evangelium erreichen, zunächst aus Europa und Nordamerika, später auch durch Latinos. Mittlerweile haben sich nicht nur Indigene bekehrt und Gemeinden gegründet, sie wollen außerdem in einer dritten Welle der Mission unter ihresgleichen evangelisieren. Doch auch aus den eigenen Reihen ist es nicht einfach, den jahrhundertealten Geisterglauben zu durchbrechen. Daher wollen wir uns zu unseren Geschwistern mit diesem schwierigen Auftrag stellen. Zum Beispiel zu unserem Partner in Peru, der die Bibel in die Stammessprache übersetzt und diese den Menschen durch Jüngerschaftstrainings nahebringen möchte.