„Bereit zum Entern?“, heißt es in typischen Piratenfilmen oft. Die modernen Piraten Somalias enterten bis vor wenigen Jahren noch regelmäßig Fracht- und Segelschiffe an den Küsten, jedoch weniger heldenhaft als die Filmfiguren. Die Piraterie ist aber nur ein Teil der sozialen Probleme des Landes:

 

Bürgerkrieg, lange Dürreperioden und schwache Regierungen zwingen viele Menschen zur Flucht in die umliegenden Länder. Ungefähr 20.000 Somalier leben allein in Ugandas Hauptstadt Kampala. Meistens sind sie traumatisiert und leben in prekären Verhältnissen. Unser Partner in Kampala hat deshalb ein Zentrum für die Somalier gegründet. Dort lernen die Geflüchteten Englisch, haben Sportangebote und erhalten Traumatherapie und Rechtsberatung. Nebenbei hören die muslimischen Jugendlichen vom Leben mit JESUS CHRISTUS, in das es sich lohnt zu „entern“, denn „diese Hoffnung ist für uns ein sicherer und fester Anker“ (Hebräer 6,19).