„La Limonada“, zu Deutsch „die Limonade“: Was durchaus lustig klingt, ist tatsächlich einer der größten Slums Zentralamerikas in Guatemala. Hier leben 60.000, vielleicht sogar 100.000 Menschen – niemand weiß das so genau. Für die Behörden ist der Stadtteil eine „Zona Roja“, eine rote Zone, wo Armut und Drogenbanden herrschen.

 

Doch Tita, die selbst Drogen, das Leben auf der Straße und Gewalt von früher kennt, sieht hinter die triste Fassade: „Es ist ein wunderschöner Ort. Ich kann hier in ,La Limonada‘ sitzen – und alles, was ich rieche, ist Hoffnung.“ Mit ihrem Team von Christen versorgt sie bis zu 500 Kinder mit Essen, Schulunterricht, Kinderstunden. Dort wird gemeinsam die Bibel gelesen. Für Titas „Truppe“ wird der Slum so zu einer „Kathedrale auf der Straße“. Wir wollen mithelfen in „La Limonada“ – Sie vielleicht auch?