Dass die Hafenstadt Dar-es-Salaam mit ihren über 5,5 Millionen Einwohnern den Namen „Haus des Friedens“ trägt, ist für manche ihrer Bewohner bittere Ironie. Auf den Straßen leben Kinder, früh alkoholabhängig oder „Schnüffler“ an Klebstofftüten. Kleinkriminalität und Gewalt prägen sie.

 

Unsere Partnerorganisation „Safina Street Network“ hat Auffangzentren eingerichtet, wo Jugendliche dem ungeschützten, harten Leben der Straße entkommen können. In die „Drop-in-Center“ kommen auch viele „School-Dropouts“: junge Leute, die aus der Schule „herausgeflogen“ sind. Einige der Jugendlichen werden nie zurück in ihre Familie gehen können. Sie werden dann in die ländliche Region von Morogoro umgesiedelt, um „von der Straße“ wegzukommen. Hier beginnen ganz intensive Lehrzeiten: Körperpflege und Hygiene, vernünftige Ernährung, Entzug von Drogen, Seelsorge, Aufnahme einer Schulausbildung, wenn möglich. Und für die, die nach Jahren des Drogenkonsums größte Schwierigkeiten in der Schule hätten, geht es um handwerkliche Ausbildung. In Werkstatt und Küche. Und da kommt Susanne Westernacher ins Spiel. Sie ist vor rund einem Jahr in eines dieser Zentren gegangen und baut dort Berufsbildungsangebote auf.

 

Als Beraterin für hauswirtschaftliche Berufe wird sie mithelfen, ein Cateringunternehmen zu entwickeln, in dem die Jugendlichen ausgebildet werden können. Wo sie aber auch einen Teil der Kosten ihrer Betreuung wieder hereinwirtschaften. Als JESUS auf die Erde kam, wollte ER sich auch um die „verlorenen Söhne“ kümmern − und ihnen eine Wohnung im „Haus des Friedens“ beim VATER anbieten. Dafür arbeitet Susanne – ganz herzlichen Dank, wenn Sie sie dabei vielleicht auch mit Ihrer Weihnachtsgabe unterstützen.