Ines und Tim Petry haben sich in einen anspruchsvollen Einsatz aufgemacht. In ein kompliziertes Land: Myanmar, das hier oft noch unter dem alten Namen „Burma“ bekannt ist. Herausfordernd ist nicht nur die politische Situation in dem Land, das zuletzt oft wegen der Rohingya-Flüchtlinge in den Schlagzeilen war. Doch in dem Vielvölkerstaat ist nicht alles im Alltag 1:1 so, wie das bei uns in den Medien mitgeteilt wird. Viele Menschen leben in extremer Armut, ringen täglich um einfachste Dinge – wie zum Beispiel sauberes Trinkwasser. Tim ist viel in Dörfern unterwegs, wo einfache Bauersleute mit Bakterien und vom Wasser übertragenen Infektionen kämpfen müssen. Hier können Bio-Sandfilter höchst effektiv und ziemlich preiswert sauberes Wasser schaffen. Überflutungssichere Latrinen helfen, in dem häufig von tropischen Wirbelstürmen heimgesuchten Land wenigstens elementare hygienische Bedingungen abzusichern. Es gibt sprachliche und kulturelle Barrieren. Ob eines Tages auch vom Heil geredet werden kann? Vielleicht wollen Sie ja dafür mitbeten? Das sprichwörtliche Fischerglück des Jesusjüngers, das wir heute mit „Petri Heil!“ zusprechen, kam übrigens völlig unerwartet. Weil Petrus trotz Zweifeln losging: „aber auf DEIN Wort hin“. Wie Ines und Tim Petry.