Wer schon einmal in Afrika war, kennt sie: die Bodaboda-Fahrer, die mit ihren Mopeds an Kreuzungen und vor Läden stehen, Taxifahrten oder Besorgungen machen. Oft in warmen Wetterjacken, nicht selten mit  Gummistiefeln – auch bei größter Hitze. Egal ob Kenia, Tansania oder Uganda: Am Bodaboda-Stand riecht es nach Benzin, Schweiß und manchmal auch Urin. Geht man da freiwillig hin? Offen gesagt: So heimelig die Weihnachtsgeschichte erzählt wird – die Hirten, die das JESUS-Kind in der Krippe besuchten, kamen frisch von der Herde. Sie rochen nicht gut. Aber unser HERR wollte auch mit ihnen Gemeinschaft, schickte sogar SEINE Engel. Und so ist auch Georg losgeschickt worden. Raus vor die Tür des Tenwek-Krankenhauses zu den Bodaboda-Fahrern, wo er mit seinen Kollegen medizinisch beraten und Augentests durchgeführt hat. Der Ophthalmologe hat Menschen gedient, die sich so eine Behandlung gar nicht leisten könnten. Die ihr weniges Geld lieber für die Familie wegsparen,als zum Arzt zu gehen.
In Wolfgang Borcherts Werk „Draußen vor der Tür“ wird geklagt „Wo warst Du, GOTT? Wann warst du denn eigentlich lieb, GOTT, wann? Wann hast du dich jemals um uns gekümmert, GOTT?“. Deshalb ist es „GOTTES Liebe weltweit“, wenn ein Mitarbeiter von Christliche Fachkräfte International mit seinem Team rausgeht vor die Tür und sich um die kümmert, die sonst niemand beachtet, wenn man sie nicht braucht. Und zu diesem „Kümmern“ gehört in Tenwek auch immer eine evangelistische Andacht. Denn Menschen sollen nicht nur besser sehen, sondern GOTT erkennen. Daran arbeitet auch Deborah Schüle, die für die Kinder im Krankenhaus Kinderstunden anbietet. Oft ist der ganze Garten voll mit Kindern, die singen „1, 2, 3, der HERR ist treu“. Die Schüles sind für GOTT unterwegs – hinter den Zäunen und vor den Toren. Danke an alle, die sie dabei unterstützen.