Der tapfere Einsatz der drei Krankenschwestern Christel Arnold, Birgit Klumpp und Cornelia Rapp vor fast 30 Jahren gehört zu den Heldengeschichten, die man bei Christliche Fachkräfte International nicht oft genug erzählen kann: 1991 waren die drei Entwicklungshelferinnen ausgereist, um in den elenden Flüchtlingslagern der vietnamesischen "boat people" medizinische Fürsorge und christliche Nächstenliebe zu geben. Doch sie kamen mitten hinein in den schweren Vulkanausbruch des Pinatubo, der 10 Kubikkilometer(!) Lavagestein in die Luft warf und mit einer riesigen Aschewolke zehntausende Häuser beschädigte. Auch das Flüchtlingslager brach völlig zusammen – doch die drei tapferen Frauen hielten mitten in der Asche aus: und taten schließlich das, wozu sie gekommen waren.

2019 ist Familie Figura ausgereist. Patrick sollte als Gartenbau-Fachmann bei einem einheimischen Projekt die Gärtnereiausbildung übernehmen: Speziell den Stammesleuten der Aeta sollte er helfen, die seit vielen Generationen im Apayao-Bergland im Norden leben, im Tiefland aber verachtet und immer wieder benachteiligt werden. Sie sollen nicht nur eine Ausbildungschance, sondern auch Wertschätzung erhalten, denn GOTT liebt auch sie. Hilfe zur Selbsthilfe, "alles wie immer" bei CFI. Aber es sollte alles ganz anders kommen, und 2020 ist Vulkan Taal an allem Schuld: Im Krater ist ein riesiger See, dessen Wasser in den Vulkan eindringt und dann quasi als  "Wasserdampfbombe" explodiert. Massen an Vulkanasche werden „ausgesprengt“. So befanden sich Figuras zwar in einigen Dutzend Kilometern in Sicherheit, doch zentimeterhoch regnete die Asche ab, bedeckte Pflanzen und Gewächshäuser, machte vieles kaputt. Und so haben Figuras mit angepackt, Hilfspakete verteilt, Menschen getröstet und ermutigt, Hoffnung gemacht "auf die Zeit danach" – kurzum: "alles wie immer" bei CFI.