Manches läuft ja viel besser, als man es von unserer Stuttgarter Zentrale aus je hätte vorbereiten können: Als Ehepaar Lauermann nach einer langen Flugreise in der gambischen Hauptstadt Banjul ankommt, landet zur gleichen Zeit die Maschine des Präsidenten des kleinsten Landes auf dem afrikanischen Kontinent. Und wie das so ist, wenn die Politprominenz erscheint: Die Aufregung ist groß, die Sicherheitslage angespannt, und um die ausländischen Fluggäste schnell aus dem Flughafengebäude zu bekommen, wird das Gepäck ohne große Zollkontrolle einfach freigegeben. Danke, HERR, für solche Reisevorbereitungen! Andere Reisevorbereitungen haben da länger gedauert: Daniel hat eingehend im Bereich Entwicklungszusammenarbeit studiert, bringt einen B. A. in Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie einen Master Abschluss in „Nachhaltigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit“ mit. Linda hat nach einem B. Sc. in Sprachtherapie einen M. A. in „Business Administration“ draufgesetzt. Und nun gehen die beiden völlig demütig in ein Entwicklungsland, leisten – wie bei uns üblich ganz bewusst mit einem Vertrag für beide – mit einem sehr überschaubaren Unterhaltsgeld und zu einem Großteil ehrenamtlich hoch qualifizierte Facharbeit. Wie man so etwas vorbereitet? GOTT hat Lauermanns schon früh das Herz für Afrika geöffnet. Bereits 2011 waren sie zu einem Hilfseinsatz Kenia. Sie halfen zwangsverheirateten, verstoßenen Massai-Mädchen, ein neues Leben zu beginnen. Setzten sich ein für HIV-Kranke und Wohnungslose. Und dann hat sie GOTT einfach nicht mehr losgelassen und sie sind ihrer Berufung gefolgt. Nein, so etwas kann man nicht machen. Für so etwas kann man nur demütig beten. Danke, wenn Sie uns dabei unterstützen.