Was ist eigentlich ein „fruchtbares Leben“? Warum verlassen zwei versierte Fachleute den gut eingerichteten Obstbauernhof am Bodensee, um in einer abgelegenen Region Äthiopiens ländliche Projektarbeit zu machen? Wo Obstbäume nicht beschnitten werden oder wertvolle Früchte einfach vergammeln? Was bedeutet es, zu säen und zu bewässern, bevor man „geistliche Frucht“ sieht in einem Landstrich, in dem zwar viele Menschen zu JESUS gefunden haben – aber trotzdem manchmal völlig fatalistisch einfach alles laufen lassen? Silvia und Peter finden auf all das nach und nach Antworten. Sie haben sich losgerissen von einem guten, anerkannten Leben in Deutschland und sich eingelassen auf ein Leben in der Fremde, mit Amharisch als Arbeitssprache und täglicher Konfrontation mit Armut.

Trotz der schweren Unruhen mit Waffengewalt und Plünderungen sind sie zum Jahreswechsel in Äthiopien geblieben, weil sie auch in ihrer persönlichen Treue ein Zeugnis für die Kale-Heywet-Kirche und die Menschen vor Ort sein wollen. Und weil sie sehen, dass so viel Hilfe zur Selbsthilfe nötig ist. Statt die unreifen Mangos von viel zu hohen Obstbäumen mit Holzstangen herunterzuschlagen, stellen sie das Handpflücken vor. Preissteigerung pro Kilo Frucht: 600 Prozent! Das könnte vielen Bauern in Sawla helfen – neue Methoden, die echt „etwas bringen“. Auch im Geldbeutel. Und so werden neue Sorten aufgepfropft, um weniger Fasern in Mangos zu haben. Die Bauern schneiden Birnen- und Apfelbäume und nehmen Seminarangebote wahr. Einmal mehr wird das christliche Landwirtschaftsprogramm „Farming God’s Way“ eine Rolle bei CFI spielen – und den Bauern hoffentlich zu besseren Böden und Ernten verhelfen. All das „schaffen“ Trostos nur, weil sie in völliger Abhängigkeit von JESUS CHRISTUS leben. ER sagt: „Wer in MIR bleibt und ICH in ihm, der bringt viel Frucht.“ (Johannes 15,5)