Was machen zwei Freiwillige eigentlich, wenn sie (mal) nicht arbeiten müssen? Es ist an der Zeit, euch über unsere Freizeitaktivitäten zu informieren :-). In einer Großstadt gelandet zu sein, hat bei der Freizeitgestaltung durchaus seine Vorteile.

 

So müssen wir Mädels nicht einmal auf geliebte Shoppingtouren, Kinoabende und ein leckeres Eis verzichten…nicht zu verachten ist auch der Swimmingpool mit Palmen und Liegestühlen, für den wir uns jetzt erst einmal eine Jahreskarte angeschafft haben. Nach einem langen und heißen Arbeitstag ist so was doch was Schönes.


Aber natürlich verbringen wir nicht unsere ganze Freizeit hier in Kigali, sondern nutzen besonders die Wochenenden, um auch mal aus der Stadt zu kommen. So haben wir uns letztens an einem Freitag mit einem vollbesetzten Überlandbus auf den Weg nach Musanze gemacht. Von dort aus ging es am nächsten Morgen dann direkt weiter nach Gisenyi an den Kivu-See, übrigens wärmstens zu empfehlen, schließlich gibt es dort heiße Quellen zu bestaunen, aus denen das Wasser mit über 100°C sprudelt. Hier kochen die Einheimischen ihre Eier und  Kartoffeln. Unser Mittagessen kam auch direkt aus dem Kivu-See: frischer Fisch, selbst ausgewählt, vor unseren Augen ausgenommen und super lecker zubereitet. Zur Verdauung nahmen wir dann erst einmal ein Bad im erfrischenden Kivu-See vor einem atemberaubenden Panorama mit blauem Himmel und Blick auf den Kongo. Anschließend ging es wieder zurück nach Musanze, wo wir am Tag darauf eine kleine Wanderung unternommen haben, um die gigantischen, zum Teil noch aktiven Vulkane zu bestaunen.
Doch auch das schönste Wochenende geht zu Ende, aber zum Glück stand schon das nächste Ereignis vor der Tür: Nicole hatte Geburtstag und wir verbrachten einen wunderschönen Tag mit unseren neuen Freunden. Es gab eine große Party mit viel Kuchen, leckerem Stockbrot und natürlich jeder Menge Spaß.

Wie ihr seht wird es einem hier nie langweilig. Falls es bei euch anders sein sollte, dann freut euch doch schon mal auf unseren nächsten Blogeintrag.

Bis dahin,
Eure Nicole und Elli