Es soll einhundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges im „christlichen“ Europa nicht überheblich klingen, aber es muss gesagt werden: Wie Sunniten und Schiiten einander bekämpfen, kann man nur schwer mit dem „Dār al-Islām“, dem „Haus des Friedens“ erklären. Syrien, Irak, die schweren Verbrechen an der Bevölkerung im Jemen, von wo uns schreckliche Bilder erreichen – auch die arabische Welt braucht Frieden.

 

Viele Muslime fragen sich, ob das alles wahr sein kann, was man in Koranschule und Moschee hört. Es wird Zeit, dass auch dort der „Friedefürst“ Einzug hält, wo unsere christlichen Geschwister eine kleine Minderheit sind. Mittendrin in den Stürmen des Weltgeschehens wollen wir mithelfen: auf jeden Fall unseren Schwestern und Brüdern, die unseres Glaubens Genossen sind (Galater 6,10). Und wo die Möglichkeit zum missionarischen Zeugnis von der Liebe GOTTES besteht, wollen wir auch denen helfen, denen sonst keiner hilft. Mit dem Psalmisten wollen wir beten: „Der HERR richtet alle auf, die niedergeschlagen sind. Aller Augen warten auf DICH, und DU gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. DU tust deine Hand auf … mit Wohlgefallen. Der HERR ist gnädig in allen seinen Werken. Der HERR ist nahe allen, die IHN anrufen, allen, die IHN mit Ernst anrufen.“ Auch in der arabischen Welt.

 

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