Acht Uhr abends am 20. Mai 2016 in einem Dorf in Oberägypten. 300 teilweise bewaffnete Männer versammeln sich vor dem Wohnhaus der christlichen Familie Thabet, zerren die 70-jährige Großmutter der Familie schließlich auf die Straße.

 

Die Kleider werden ihr vom Leib gerissen, man schlägt auf sie ein und treibt sie nackt durchs Dorf, bis sie sich unter einem Fahrzeug in Sicherheit bringen kann. Während ihre Verfolger beginnen, christliche Häuser anzuzünden, kann sie endlich fliehen.

 

Ortswechsel: zwei Pastoren der laotischen Untergrundkirche machen sich auf den Weg nach Vietnam, um dort Liederbücher für ihre Gemeinden einzukaufen. Doch sie geraten in eine Kontrolle der vietnamesischen Polizei und werden festgenommen. Schlimmer noch: man liefert sie an die laotische Geheimpolizei aus. Und als sei das alles nicht genug – stirbt des einen Frau, während die Glaubensbrüder in Haft sind. Drei kleine Kinder bleiben allein zurück. Niemand weiß, wie das Gerichtsverfahren ausgehen wird. Die Realität des Reiches GOTTES ist manchmal dramatisch. Da wollen wir nichts ausschmücken, keine Bilder nachstellen – sondern einfach nur helfen: mit dem Paul-Schneider-Fonds.

 

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