Auf 200 Millionen Frauen schätzen die Vereinten Nationen die Zahl der Opfer von Mädchenbeschneidung. In ungefähr 30 Ländern wird sie praktiziert. Traditionelle Gründe stehen dafür genauso wie die Angst vor Geistern oder die Sorge um die Zukunft des Kindes:

 

Wer will schon ein unbeschnittenes Mädchen heiraten, das ohne diese schwere Verletzung und die darauffolgende „Naht“ keine „richtige Braut“ wäre.

 

Und damit sind wir bei der geistlichen Komponente: denn jede Beschneidung sagt aus, dass dieses von GOTT so geschaffene Mädchen nicht gut genug für das Leben sei, dass seine Eltern für es geplant haben. Massai-Christen aus Kenia und Tansania wollen mit dieser brutalen Praxis brechen – auch wenn das mancher verträumte Idealist in Europa gerne als „Brauchtum“ hochstilisiert. Denn wo JESUS als der Heiland kommt, soll Heilung geschehen. Wir helfen mit bei der Einrichtung von christlichen Aufklärungszentren und Mädchenhäusern, wo nicht nur medizinisch, sondern auch seelsorgerlich geholfen wird. Manche körperliche Wunden kann man nicht mehr reparieren – aber für die Narben auf der Seele soll es Hilfe geben.