Im August letzten Jahres trat ein Gesetz in Nepal in Kraft, das die Religionsfreiheit der Christen im Land einschränkt. Der persönliche Glaube darf demnach noch gelebt werden, ein Religionsübertritt oder auch nur Gespräche über den Glauben können bei Anzeige zu einer Haftstrafe von bis zu fünf Jahren führen. Für unsere Partner wurde somit große Teile ihrer Arbeit illegal.

 

Wir waren gespannt, wie sich die Missions und Gemeindelandschaft in Nepal entwickeln würde. Aber wir durften einmal mehr erleben, dass GOTT Mut und Möglichkeiten schenkt. Bereits drei Tage nach dem Inkrafttreten des Gesetzes hörten wir von einer Pastorenkonferenz. Die Veranstalter hatten befürchtet, dass aufgrund der Einschränkung weniger Pastoren zu dem Treffen kommen würden, doch zur Überraschung aller kamen viel mehr als üblich, um gemeinsam in der neuen Situation zusammenzustehen. Auch andere Partner gehen im Vertrauen auf GOTT weiter ihren Projekten nach. In dieser Situation der Bedrängnis möchten wir unseren Partner unterstützen, der einheimische Missionare in die entlegenen Bergregionen sendet und dort mutig von JESUS erzählt.