Am Freitag, den 15. März, wirbelte der Tropensturm „Idai“ über Mosambik und die Nachbarländer Malawi und Simbabwe. Als Folge traten viele Flüsse über die Ufer, kilometerlange Binnenmeere entstanden. Der Sturm hinterlässt eine Schneise der Verwüstung.

 

Der Leiter des Uno-Nothilfebüros spricht von einer „massiven Katastrophe“ Hunderttausende Menschen sind vom verheerenden Zyklon in Mosambik betroffen, schätzungsweise Millionen sind es in der gesamten Region. Die Zahl der Tote steigt, viele harren auf Dächern und Bäumen aus. Jetzt gilt es, trotz der Überschwemmungen die Hilfsbedürftigen zu erreichen.

 

Hilfe für Brüder International arbeitet mit christlichen Initiativen in Mosambik, Malawi und Simbabwe zusammen, Christliche Fachkräfte International hat in alle drei Länder Mitarbeiter entsandt. Über diese engen Beziehungen möchten wir die Menschen in Südostafrika unterstützen und beim Kauf von Essenspaketen mithelfen.

 

Update 15.05.2019: Unsere Entwicklungshelferin Marianne Holzmann berichtet von den Folgen des Wirbelsturms aus Mosambik. Durch die Wasserfluten wurden die Felder im Katastrophengebiet komplett zerstört. Die Auswirkungen, die sich durch den Ausfall der Ernte ergeben werden, sind unvorstellbar.

 

Update 30.04.2019: Unsere Entwicklungshelferin Petra Krumpen berichtet aus Simbabwe: "Die großen Zerstörungen haben ungefähr 2 Autostunden von Mutare stattgefunden. Am Anfang war es schwierig, Hilfe dorthin zu bekommen, da Straßen und Brücken zerstört sind. Mit Hilfe von Helikoptern wurden und werden immer noch Lebensmittel und Decken in die entlegenen Gegenden gebracht. Viele Menschen starben und viele sind noch vermisst und von Geröll bedeckt. Unsere Kirchengemeinde war ein riesiges  Zwischenlager für die gespendeten Güter. Hier wurde alles was gespendet wurde in Säcke sortiert: Kleidung, Küchenutensilien, Decken, Lebensmittel, Kinderspielzeug, Toilettenartikel und vieles mehr. Bevor die internationale Hilfe einsetzte, waren die Menschen hier im Land unglaublich aktiv auch die, die selbst nicht viel haben. Das Trauma der Ereignisse wird die Menschen noch lange verfolgen und der Wideraufbau scheint fast unvorstellbar und wird Jahre dauern."

 

Update 26.04.2019: In diesen Stunden fegt erneut ein Zyklon über Mosambik. Nur einen Monat nach "Idai" bedroht "Kenneth" jetzt Südostafrika mit Leid und Zerstörung. Die Menschen versuchen sich vor dieser drohenden Katastrophe in Sicherheit zu bringen. Unsere CFI-Mitarbeiterin meldet uns umgehend, dass sie in Sicherheit ist. Bitte beten Sie mit uns!

 

Update 28.03.2019: Von unseren Partnern und Entwicklungshelfern hören wir von zerstörten Häusern und Kirchengebäuden, von verlorenem Besitz und verlorenen Leben. Auch in den umliegenden Regionen kommt es aufgrund der Notsituation zu Mangel an Sprit und Bargeld sowie zu Stromausfällen. Hilfe für Brüder International ist dankbar, dass sie über die bestehenden Partner und Entwicklungshelfer die Menschen in Südostafrika unterstützen können und leistet bereits durch Hilfspakete mit Essen, Decken und Hygieneartikeln erste Hilfe.

 

Weitere Infos zum Projekt