Zentralamerika wurde in der ersten Novemberhälfte hart getroffen von zwei Hurrikans. Honduras und Nicaragua sowie weitere Länder kämpfen mit den schlimmen Folgen. Unsere CFI’lerin aus Honduras berichtet:

 

„Die heftigen Gewitter und Regenschauer brachten viele Überschwemmungen, Erdrutsche und zerstörten sowohl große Teile der Infrastruktur (Überlandstraßen und Brücken) sowie Ernten. Viele Bewohner harrten auf ihren Dächern aus, bis sie dort gerettet wurden. Viele Orte blieben dadurch isoliert (ohne Strom, ohne Kommunikation, ohne Trinkwasser). Als Auffanglager dienten da schon in erster Linie (durch die Pandemie noch leerstehende) Schulen und Gemeinden.

 

Tausende fanden jedoch keinen Platz mehr in Auffanglagern und  „leben“ nun unter Straßen-Brücken oder Brücken, die über zuvor kleinere und nun angeschwollene Flüsse führen, im Kalten, ohne sanitäre Anlagen, ohne Trinkwasser, ohne Essen, ohne jeglichen Schutz. Es gibt durch das Wasser vermehrt Mücken (die in erster Linie Dengue, Chikungunya, Zika und Malaria verbreiten)

 

Viele Gemeinden helfen. Eine sehr kleine Gemeinde hat z.B. weiterhin 180 Personen dauerhaft in ihrem Gemeindehaus zu versorgen (die meisten Christen). Die Mehrheit davon hat alles Materielle verloren.

 

Und ab kommenden Montag ist eine "frente frio" = Kälteeinbruch angekündigt: nicht auszumalen, wie die Menschen in den Kirchengebäuden oder schlimmer noch im Freien dies überstehen werden.“

 

Hilfe für Brüder International unterstützt verschiedene Gemeinden vor Ort, die direkt an Betroffene Hilfe ausgeben. Vielen Dank, wenn Sie mitbeten für unsere Geschwister vor Ort.

 

Video aus Haus von Betroffenem

 

Spendenmöglichkeit

 

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