Was der spätere Wittenberger Superintendent Carl Wilhelm Emil Quandt 1880 in seinem Weihnachtslied dichtete, ist 2016 der sehnlichste Wunsch vieler Christen in der umkämpften Stadt Mossul. Als am 6. November 2016 dieser Artikel entsteht, zeigt das ZDF eine Christin aus Mossul, die alles verloren hat und tränenüberströmt in ihrem zerstörten Haus steht.

 

Selbst die Familienbibel haben die IS-Terroristen verbrannt. Da will man doch nur noch weg! – Mitgehen mit den Viehhirten, die vor der großen Schlacht ihre Tiere in sicheres Gelände getrieben haben. Aber in diesen Tagen ist alles unsicher in Nahost. Zusammen mit unseren Partnern helfen wir traumatisierten Geschwistern aus christlichen Gemeinden, die so viel brutale Gewalt erleben mussten. Der Liederdichter Quandt musste von seinen neun Kindern vier vor dem achten Geburtstag beerdigen. „Mit den Weisen will ich geben, was ich Höchstes hab im Leben. Geb zu seligem Gewinn ihm das Leben selber hin.“ – Was für uns heute schwer verständlich klingt, ist für unsere Schwestern und Brüder im Nahen Osten traurige Realität. Da wollen wir trösten. Und mithelfen!

 

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