Die Meldungen aus Lateinamerika überschlagen sich gerade: In Venezuela sind bereits über vier Millionen Einwohner aus dem Land geflohen, um der kommunistischen Chaospolitik zu entkommen. In Bolivien hat der langjährige Präsident Evo Morales nach langem Ringen spektakulär seine Macht verloren.

 


In Honduras regiert Juan Orlando Hernández, ein „Selfmademan“, der es vom Bauern zum Präsidenten geschafft hat – und dessen Bruder in den USA gerade wegen Drogenhandels für mehrere Jahre ins Gefängnis muss. Alles Zufälle? Eines passiert aber auf jeden Fall: Menschen kommen in Gefahr. Dabei sind die indigenen Ureinwohner besonders in der Schusslinie und ihre Kinder gehören oft zu den Leidtragenden. Sie sind sowieso schon in der sozial benachteiligten, ungebildeten Unterschicht. Wenn „das Land kippt“, trifft es die Ärmsten am Härtesten. Dazu kommt für unsere Glaubensgeschwister der Druck des Stammes: Die Stammesältesten entschieden bei den schweren Unruhen in Ecuador, in die Straßenkämpfe einzugreifen – und da muss dann jeder Stammesangehörige mit, auch wenn er als Christ Gewalt eigentlich ablehnt. Wir wollen trösten, zurüsten und beistehen.

 

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