Wie allgegenwärtig Tod, Hass, Willkür und Leid im kriegsgebeutelten Südsudan sind, wurde uns kürzlich neu bewusst. Ende April besuchte uns ein Bibelschulleiter aus der umkämpften Stadt Yei und berichtete von seiner herausfordernden Arbeit: Auf ihrem Gelände beherbergten sie einige Zeit nebenbei über 4000 Flüchtlinge. Keine drei Wochen später wurde die Bibelschule von Truppen überfallen, mehrere Menschen getötet, die vierzehnjährige Tochter eines Leiters vergewaltigt.

 

Zu allem Leid kommt noch dazu, dass die Truppen zur Regierung gehören, die die Bevölkerung eigentlich schützen sollten. Die Faith Line Ministries, ein anderer Partner in Yei, will mitten in diesem Leid den Menschen Hoffnung auf JESUS geben. Durch evangelistische Veranstaltungen und Seminare sollen die Christen in der Gegend ihren Glauben festigen und einen Lebensstil mit JESUS als Vorbild lernen. In all dem wollen die Geschwister das GOTTESBILD eines Friedefürsten, und nicht das eines Kriegsherrn prägen. Denn in der Not gilt es mehr denn je, Glaubenslinien hinter den Frontlinien auszurufen.

 

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