Die Verfolgung der Christen im Norden von Nigeria nimmt immer mehr zu. Bei einer Dienstreise traf unser Leiter Tobias Köhler die Einheimische Josephine, die vom Überfall auf ihr Dorf berichtete. Schwarz gekleidete Fulani-Krieger hatten sich oben in den Hügeln versteckt und dann auf ihr Dorf geschossen. 90 Menschen starben im Kugelhagel, unter ihnen auch Josephines Ehemann.

 

Sie selbst konnte sich verstecken und überlebte. Solche Überfälle auf Christen in ihren Dörfern geschehen leider immer häufiger. Besonders Neubekehrte stehen wortwörtlich „auf der Abschussliste“ muslimischer Extremisten. Für 75 dieser jungen Konvertiten mietet unsere Partnerkirche jetzt ein größeres Haus als Schutzunterkunft an. Die genaue Lage ist aus Sicherheitsgründen geheim. Neben einem Zuhause erhalten die jungen Christen hier ein Jahr lang Bibelunterricht und seelsorgerliche Begleitung. Auch eine berufliche Ausbildung findet statt, damit sie sich an einem neuen Wohnort eine neue Existenz aufbauen können. Hier möchten wir mit Ihnen gemeinsam unterstützen – finanziell, aber auch im Gebet für unsere verfolgten nigerianischen Geschwister.

 

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