„Der Regen wird 2015, 2016 oder 2017 erneut ausfallen": das war die Prognose des UN-Landwirtschaftsexperten Kevin Cleaver zur Lage in Ostafrika vor über fünf Jahren, und er fuhr fort: "Aber müssen wir dann auch ausfallen?" In den letzten Jahren hat sich diese Voraussage leider bestätigt und derzeit droht 1,4 Millionen Kindern in Somalia, Südsudan, Jemen und Nigeria der Hungertod.

 

Die Ursachen des Mangels sind vielschichtig, das wird am Beispiel des Südsudans schnell klar. Das Land hat Rohstoffe und fruchtbares Land, trotzdem fehlt nach Angaben der UN fünf Millionen Menschen der sichere Zugang zu Lebensmitteln und Hunderttausend sind von lebensgefährlicher Unterernährung betroffen. Die Not hat zum Teil mit den Folgen des Klimaphänomens El Nino und den immer wiederkehrenden Dürren im Land zu tun. Einen großen Einfluss auf die Versorgungslage im Land hat jedoch der anhaltende Gewaltkonflikt zwischen den ethnischen Gruppen der Dinka und Nuer. Der Konflikt zerstört das Land, die Bauern fliehen von ihren Feldern und die Not der Menschen wird von allen Seiten zum Kriegsmittel instrumentalisiert.

 

Hilfe für Brüder International hat in den betroffenen Ländern bestehende Partnerschaften. Das erleichtert eine schnelle und direkte Unterstützung der leidenden Bevölkerung. Im Südsudan hat unser Partner bereits mit der Nothilfe begonnen. Jetzt können 1500 der gefährdetsten  Haushalte mit Essenspaketen versorgt werden. Wir wollen uns gemeinsam an die Seite der Menschen stellen und helfen, dass die Not gelindert wird. Sie auch?

 

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