Über fünf Jahre hat Conny Flores in das Leben von Kindern, Müttern und Selbsthilfegruppen in Honduras investiert, bevor sie 2017 wieder nach Deutschland gekommen ist. Ernährungstipps und Sozialberatung, Organisationsentwicklung und Gebetszeiten. Spieleabende und Pyjama-Partys für Kinder ebenso wie seelsorgerliche Besuche bei alleinerziehenden Müttern und überforderten Großeltern der Kleinen – Conny hatte immer „ein volles Programm“. Sie hat viel Segen bewirkt – und manchmal mit einem einzigen Besuch und den richtigen Kontakten schwerkranken, behinderten Menschen das Leben erleichtert und Heilung gebracht.

Und nun – sinkt Honduras wohl wieder neu ins Chaos. Die Wahl im November 2017 ist extrem knapp ausgegangen: Mit unglaublichen 0,07 Prozent soll der linke Kandidat verloren haben. Die Wahl riecht nach Manipulation, auch deutsche und US-amerikanische Politorganisationen mischen in dem Land „hinter den Kulissen“ munter mit. Stille Demonstrationen mit Bibel und Gebetsgemeinschaften, aber auch Straßenschlachten mit der Polizei bestimmten die Politik im Dezember. Irgendwie bleiben die Dinge im „Hinterhof der USA“ immer gleich – aber eben auch die Nöte der Menschen und die Liebe GOTTES. Und so suchen wir weiter tapfere Leute wie Conny Flores, die sich hineingeben in schwierige Situationen. Die sich auch durch große Herausforderungen nicht unterkriegen lassen – das erste Jahr war total hart für Conny. Trotzdem hielt sie durch. Und konnte beim Abschied viel Liebe und Wertschätzung, Dankbarkeit und Vertraulichkeit erleben. Wir suchen Menschen mit einem großen Herz. Und dem Wissen um die große, tragende Wahrheit in den Worten von Corrie ten Boom: „Mut ist Angst, die … gebetet hat!“

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