Mütter und Kinder haben es nicht leicht in den Hochlagen des Himalaya. Ganze Heerscharen von Nepalesen arbeiten als Billiglöhner auf den Großbaustellen in Südostasien oder den Arabischen Emiraten, um Geld nach Hause schicken zu können. Wenn es gut läuft. Die Mütter mit den Kindern bleiben allein zu Hause – und oft auf sich selbst gestellt, aus kulturellen Gründen manchmal sogar noch in der Rolle der Dienstmagd für die Schwiegermutter. Die schwere Arbeit mit Feuerholz und Wasser, das entbehrungsreiche Leben in der großen Kälte, die mangelhafte Ernährung ohne Obst und Gemüse – viele Kinder haben schwere Krankheiten und sind in ihrer Entwicklung verzögert. Inge Baumann-May hat sich mit ihrem Mann Neil in diese Situation rufen lassen, um Gesundheitsprogramme einzuführen und zu verbessern, um die jungen Mütter zu beraten und Zugänge zu besserer medizinischer Versorgung zu schaffen. Dazu gehören auch persönliche Gespräche in einer Region, die von Hinduismus, Götzendienst und Ahnenglauben geprägt ist. Vielleicht wächst ein zartes Glaubenspflänzchen in all der Kälte? Hagar, Tamar, Maria – auch in der Bibel beginnt manche Geschichte mit einer alleinstehenden Frau, die plötzlich Mutter wird, obwohl ein richtiger Vater fehlt. So wurde GOTT unser VATER.

 

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