1996 – also vor über 20 Jahren – war das chinesische „Reich der Mitte“ für viele Deutsche noch absolutes Neuland. Christliche Fachkräfte International erhielt die Einladung, an der Yanbian University of Science and Technology – direkt an der nordkoreanischen Grenze – eine „Deutsche Abteilung“ aufzubauen. Andere Missionswerke, auch solche, die mit dem Land historisch bereits verbunden waren, entschieden sich dagegen: zu unsicher, wenig Aussichten auf dauerhafte Visa, dazu die politischen Schwierigkeiten durch das nahe Nordkorea. Doch 1997, im chinesischen Jahr des Büffels, begann der Unterricht – mit der Österreicherin Michaela Kögler und dem Franken Albrecht Hofmann, die mit CFI ausreisten. Man unterrichtete am Anfang auf Volkshochschulniveau, doch das Team wuchs. Ab 1999 konnten schon 90 Studenten unterrichtet werden – erstmals auch durch junge Leute von Co-Workers International. Gerald und Lilian Müller mit ihren zuletzt sieben Kindern stießen dazu, übernahmen Leitungsaufgaben, führten den Deutschunterricht mit einem verstärkten Team zu neuer Qualität. Auch geistlich passierte viel: Hauskreise entstanden, Studenten wurden in die Bibel eingeführt, lernten, zu GOTT zu beten und auf JESUS CHRISTUS zu vertrauen.

Bis zuletzt haben Menschen mit ganz unterschiedlichen Begabungen und Vorbildungen, aber mit der gleichen Motivation, JESUS auch an den Enden der Erde zu bezeugen, unsere Arbeit in China geprägt. Neue chinesische Vorschriften zu Visum, Arbeitserlaubnis und Sozialversicherung zwingen uns nun, 2017 im Jahr des Hahns, die Zelte abzubrechen. Aber GOTT wird weiter wirken. Herzlichen Dank allen, die mitgearbeitet, mitgebetet und mitgegeben haben. GOTT vergelt’s Ihnen allen!


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