Unser Partner berichtet von seiner Arbeit in Kasachstan:

 

Wir wünschen Ihnen Frieden, liebe Brüder und Schwestern!

 

Wir danken Gott dafür, dass wir das Gebäude des „Kinder-Rehabilitations-Zentrums“ fertigstellen konnten und Sie uns dabei ganz wesentlich geholfen haben. Warum nennen wir das Projekt „Kinder-Rehabilitations-Zentrum“? Weil viele Kinder an dem Ort Kainar-Bulak noch nie Liebe oder Fürsorge erlebt haben. Viele von ihnen wurden von klein auf durch die Eltern zum Stehlen angehalten. Manche der Mädchen werden als minderjährige Prostituierte missbraucht. Diese Kinder müssen von Grund auf lernen, ein „normales“ Leben zu führen. Leider können wir nicht allen helfen, aber wir möchten wenigstens für einige da sein. Und in diesem Dienst hilft uns das Zentrum sehr.

 

Wir glauben zutiefst, dass Gott selbst diesen Dienst führt. Denn anfangs waren wir nur zu zweit, ergriffen die Initiative und investierten private Mittel, um ein Grundstück zu kaufen. Dann begann Gott zu wirken. Brüder und Schwestern und auch die Gemeinde als Ganze begannen für diesen Dienst zu opfern und sich einzubringen. Und jetzt gibt es dort ein schönes Grundstück mit einem funktionellen Gebäude und einem kleinen „Sportplatz“. Gott sei Dank, dass dort inzwischen sogar eine Familie liebt, die sich Gott für diesen Dienst unter den Kindern und ihren Eltern geweiht hat.

 

Zurzeit geben wir drei Mal pro Woche ein warmes Mittagessen an Kinder dort aus.Aber das Wichtigste ist für uns, dass diese Kinder unseren Herrn und Retter Jesus Christus kennen lernen. Deshalb bieten wir vier Mal pro Woche eine „Kinderstunde“ an, geben ihnen biblische Geschichten weiter, spielen und basteln mit ihnen, und die Kinder kommen voller Freude zu diesen Treffen. Auch sonntags, wenn es kein warmes Mittagessen gibt, kommen die Kinder gern und bringen auch ihre Freunde mit.


Aber wir helfen nicht nur den Kindern, sondern besuchen auch die Familien zu Hause. Letzten Winter haben wir Pakete mit Lebensmitteln verteilt und einigen Familien geholfen, Kohle zu kaufen, um ihre Wohnung heizen zu können. Wir verteilen Kleidung, die wir von den Mitgliedern der Gemeinde sammeln. Wir geben uns Mühe, alles in unseren Kräften stehende zu tun, auch wenn wir uns unserer Grenzen und der fehlenden Möglichkeiten bewusst sind, vielen Notleidenden in diesem Ort zu helfen.

 

Noch einmal möchten wir Ihnen für Ihren großen Beitrag zu diesem Dienst danken! Gott segne Sie, Ihre Familien und Ihren Dienst!


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