Sarah (19) ist für ein Jahr als Lernhelferin in Indonesien. Sie unterrichtet dort die 3 Kinder von unseren CFI-Mitarbeitern Hans-Jürgen und Neni Beling. In den folgenden Zeilen ein kleiner Einblick aus ihrem letzten Rundbrief:

„Hier in Indonesien ist es sehr wichtig spontan zu sein! Das Material der Deutschen Fernschule ist wirklich super, keine Frage!! Aber manchmal hab ich nicht die Materialien, die ich für den Unterricht brauche und da heißt es dann: flexibel sein!! So kommt es dann auch mal vor, dass wir für den Sachunterricht anstatt einer Sanduhr eine Reisuhr basteln. Reis hat es hier ja genug! :) Das ganze hat glücklicherweise super geklappt, Rahel und ich hatten sehr viel Spaß dabei!“

Außer ganz praktischen Dingen wie flexibel sein lernt Sarah auch geistlich verschiedenes dazu. So schreibt sie zum Beispiel: „Ich habe einen liebenden Vater im Himmel, der es wirklich gut mit mir meint. Manchmal, wenn ich Heimweh bekomme, erreicht mich genau in dieser Situation eine Nachricht von einer Freundin, ob wir etwas unternehmen sollen und dann ist mein Heimweh wieder weg.

Ich bin wirklich sehr dankbar über die Menschen, die ich hier kennen lernen darf und die mich mit offenen Armen aufnehmen. Auch für den Bibelkreis, in den ich jeden Donnerstag gehe, bin ich wirklich sehr dankbar. Neben dem Unterricht durfte ich schon ein paar wunderschöne Plätze rund um Jogja anschauen. Doch mein bisher tollstes Erlebnis war ganz simpel. Meine Gastmutter hat Pommes selbst gemacht, die ich mit den drei Mädels draußen auf der Terrasse auf dem Boden mit den Fingern gegessen habe. Dabei haben wir einfach Quatsch geredet und hatten einen riesen Spaß. Das war einer meiner schönsten Abende und da hab ich einfach gemerkt, dass ich hier genau richtig bin!

Kinder sind wirklich von Gott geschenkt. Sie sind einfach so natürlich, verstellen sich nicht, sagen die Wahrheit und haben volles Vertrauen in ihre Eltern dass diese sie versorgen. Jesus predigt »Ihr sollt werden wie die Kinder, denn ihrer ist das Himmelreich«. Für mich ist in letzter Zeit klar geworden, warum das so ist.“