„Over and out“ – so verabschieden sich Piloten, Lotsen und andere Funker, wenn sie einen Funkkontakt beenden. Auch wir von CFI haben jetzt nach 20-jähriger Zusammenarbeit mit einem der lokalen Kirchenverbände entschieden, dass die Zeit reif geworden ist, die Arbeit auf einheimische Füße zu stellen. Mosambik verändert sich, in zwei Jahrzehnten waren viele einsatzbereite Fachkräfte vor Ort, um im medizinischen, technischen und sozialen Bereich zu beraten. Zuletzt haben sich Schlötterers mit ihren drei Kindern beeindruckend investiert, Über- und Unfälle überstanden, geistlich in der Kinderarbeit der Kirche viel bewegt.

Auch Martin Kadur hat in der Schreinerausbildung exzellente Arbeit abgeliefert, viele junge Menschen für immer geprägt. Nun kommen sie diesen Sommer zurück. Zur Qualität unserer Arbeit gehört, dass sie am Ende nur dann nachhaltig ist, wenn sie von Einheimischen selbst fortgeführt werden kann.

Aber CFI ist damit nicht „raus“ aus Mosambik: Wir freuen uns, an einen neuen Standort Silas Besier entsenden zu dürfen. Was uns begeistert: Silas ist einer unserer früheren Zivildienstleistenden und war mit CFI schon in Brasilien. Er bleibt also der portugiesischen Sprache treu. Und er ist nicht nur Bauingenieur, sondern auch Brückenbauer. Deshalb haben wir alle gute Hoffnung, dass er gut „reinkommt“ am neuen Standort in Mosambik. Im Grenzgebiet zu Malawi kennen wir schon länger einen einheimischen Kirchenverband und wollen nun zusammen im Bereich Berufsausbildung ein erstes Projekt starten.

Vielen Dank, wenn Sie Silas bei seinen ersten Schritten im Gebet begleiten. Nicht nur Rom – auch Brücken zu den Herzen werden nicht an einem Tag gebaut. Er ist auf GOTTES Gnade angewiesen. Lassen Sie uns gemeinsam darum beten.

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