Es ist eigentlich gar kein so großes Rehabilitationszentrum, das „Namutamba Rehabilitation Centre for Children“, aber CFI arbeitet bei diesem Projekt mit verschiedenen Partnern zusammen, und das macht es interessant: da ist das Deutsche Missionsärzte-Team DMÄT, das fachlich berät. Dann kommt die Neukirchener Mission dazu, die die ganze Arbeit vor einigen Jahrzehnten begann.

 

Und nun geht es auch um die ersten ugandischen Mitarbeiter, die in die Leitung einbezogen werden – wobei „Inklusion“ noch eine doppelte Bedeutung bekommt, wenn die ugandischen Kollegen selbst besondere körperliche Bedürfnisse haben. Das ist das Umfeld, in dem Familie Höynck ihren Beitrag dazu leisten will, dass die medizinische Versorgung von Körperbehinderten in Uganda verbessert wird. Und dafür bezahlt die ganze Familie einen Preis: Die Telefonverbindungen sind so schlecht wie die Straßen, Lilly sucht auf dem Markt immer wieder nach Mehl, das ausnahmsweise mal keine Würmer hat. Häufig gibt es Stromausfälle. Aber das Ankommen gelingt: Die drei Kinder Tirza, Gideon und Jemima finden sich in das neue Umfeld ein und genießen mittlerweile ihre ugandischen Lieblingsessen. Auch Daniel selbst findet immer mehr seinen Platz zwischen den Patienten mit Verbrennungen, schweren Knochenbrüchen, Gehbehinderungen.

 

Einer der kleinen Hilfsbedürftigen heißt Osbert. Sein Vater Girisomu brachte ihn ins Rehazentrum zur Behandlung – er ist „alleinerziehend“, denn die Mutter hat ihr behindertes Kind leider schon längst aufgegeben. Höyncks schreiben: „So wie dieser Vater für seinen Sohn einsteht, so liebt GOTT jeden Menschen.“ Wem das bewusst geworden ist, der ist bereit … IHM und dem Nächsten zu dienen!

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