In der biblischen Geschichte vom „verlorenen Sohn“ heißt es: „Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger!“ In den drei großen Slums von Nairobi „Kibera“, „Mathare“ und „Korogocho“, kennen die jungen Leute diese Gedanken aus ihrem Alltag. In „Korogocho“ – der Name bedeutet „Abfall“ oder „Durcheinander“ – leben viele Menschen von der nahe gelegenen Mülldeponie „Dandora“ und von dem, was man dort an Essbarem findet. Denn die Leute haben Hunger – und sammeln auf den Müllhalden die Reste der Flugzeugproviante großer Airlines ein. Das ist illegal, niemand „gibt“ es ihnen – aber der Hunger ist so groß.

Hermann Eberbach hat seine gute Position bei einem Automobilhersteller aufgegeben, um mit diesen Menschen in dieser Armut inmitten dieser „Minderwertigkeitskomplexe“ zu leben. Er bildet junge Leute in  handwerklichen Arbeiten aus, macht Trainings, hilft im Sozialprojekt „TuMaTI“. Und stillt nebenbei manchen Hunger nach Annahme, Anerkennung und Wertschätzung. Danke an alle, die solche not-wendigen Projekte im Gebet begleiten und mitfinanzieren.

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