Benachteiligt durch Wohnort, Aussehen, Kultur und Familie haben die Roma kaum Aussichten auf eine gute Bildung. Unser Partner wollte sie von diesen Stigmata befreien. Die Veränderung der Kinder durch die Betreuung ist ein Wunder. Ein Mitarbeiter berichtet:

 

"Letztlich ist der Effekt der täglichen Hausaufgabenhilfe am Nachmittag der einer Hebung des Gesamtleistungsniveaus aller beteiligten Kinder. Die Schulabbrecherquote nach der vierten Klasse ist signifikant gesunken. Romakinder sind in ihren Klassen an die Leistungsspitze gelangt. Sie erkennen ihre eigenen Begabungen und Interessen und verfolgen diese auch, weil sich Erfolgserlebnisse einstellen. Einige der Kinder werden auch in eine weiterführende Schule übersetzen, um entweder ein Abitur abzulegen oder einen höheren Berufsabschluss zu erlangen. Einige sind auch im Studium. Wenn vor zwei Jahren jemand gesagt hätte, dass aus der sprichwörtlichen „Zigeunersiedlung“ Budila junge Frauen ein Studium beginnen, hätte man den Kopf geschüttelt. Mittlerweile ist das Wirklichkeit. Wir sind auf einem Treffen im Mai 2017 zwei von ihnen begegnet und konnten staunen, welche Möglichkeiten sich aufgetan haben. Dass sich solche Entwicklungen auch auf die familiären Strukturen auswirken, liegt auf der Hand."

 

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