Auf die Uhr brauchte Noah damals nicht zuschauen, als er die Arche baute, weil es noch keine Uhren gab und er 100, 120 Jahre Zeit hatte. Ganz anders bei der „Arche“ auf dem Trockenen in Tansania, an der Familie Ahnert mitbaut: „Safina“ heißt das Jugendschutzprojekt auf Suaheli, in dem Straßenjungen aus der Großstadt in der Provinz um Morogoro eine Zufluchtsstätte, einen geschützten Raum finden sollen. Und ganz ähnlich wie bei Noah wissen auch Ahnerts nicht, welchen Zeitrahmen GOTT ihnen gibt: Wann kommt einer der Straßenjungen zu ihnen, wann öffnet er sich? Wie lange wird er bleiben? Wie kann man mit ihm an seinem „Lebensschiff“ arbeiten, damit es letztlich „auf Kurs kommt“ und bleibt? Nachhaltigkeit ist so ein großes Wort, wenn es um dauerhafte Lebensgestaltung geht. Hier geht es um Straßenkinder, die Gewalt und Missbrauch erlebt und oft auch Suchterfahrungen hinter sich haben und „an der Klebstofftüte hingen“. Da ist vieles kaputt, und nicht alles kann man reparieren. Immer braucht es das heilsame Eingreifen GOTTES. Die Arbeit von „Safina“ begann vor 20 Jahren in Dar es Salaam, seither ist die Arbeit kontinuierlich gewachsen. Schon in fünf Städten Tansanias gibt es „Rettungsarchen“. In Morogoro soll nun eine Handwerkerschule für die Straßenjungen entstehen. Momentan bekommen die Jungen eine Vorbereitung für die Sekundarschule, weil die Werkstätten noch nicht fertig sind. Insbesondere ist Strom ein großes Problem: Eine Solaranlage mit Invertern wäre die beste Lösung, aber dafür haben weder „Safina“ noch „CFI“ das Geld. Vielleicht können Sie mitbeten, dass wir da eine Lösung finden – oder den Jungen für den „Zukunftsschiffbau“ sogar etwas spenden. Den Jungen, die im Leben nie etwas geschenkt bekamen und die keiner „geschenkt“ haben will. GOTT will sie jedenfalls.

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