Es ist eine Sache, dass man die eigene Arbeit selbst gut findet: man soll ja gerne zur Arbeit gehen. Aber es ist etwas völlig anderes, wenn bei Evaluierungen, Wirtschaftsprüfungen oder Zertifizierungen fremde Gutachter einen tiefen Einblick in unsere Projektarbeit nehmen. Arbeiten wir wirklich nachhaltig? Wo müssten einheimische Partner besser einbezogen werden? Könnte man Mitarbeiter noch gezielter vorbereiten? Wo müssen wir methodisch noch einmal nachsteuern? Gehen wir mit den uns anvertrauten Spenden und staatlichen Mitteln verantwortungsvoll um? Gibt es vielleicht sogar finanzielle Einsparpotenziale? Manche Frage prüft ja bereits das Finanzamt. Aber wir sind sehr dankbar, dass auch eine renommierte Wirtschaftsprüferkanzlei wie „Ebner Stolz“ bei uns Stichproben in einzelne Entsendungen macht und feststellt, dass wir eben nicht nur das Geld sparsam verwenden, sondern auch unsere Projektziele erreichen, unsere Projektarbeit grundsolide aufgebaut ist.

Ein anderes Gutachten beschäftigte sich mit einem Vergleich unserer Projektarbeiten in erneuerbarer Energie. Sowohl in Uganda als auch in Indonesien arbeiten wir mit christlichen Universitäten im Bereich nachhaltiger Energieforschung. Spannend war es jetzt, durch einen externen Gutachter überprüfen zu lassen, wo die beiden Projekte in zwei völlig unterschiedlichen Ländern voneinander profitieren können – oder worauf wir besonders achten müssen, damit es gut weitergeht.

Schließlich freuen wir uns auch über die Re-Zertifizierung unseres Freiwilligendienstes. Dass CFI zu den wenigen Diensten gehört, die das „QUIFD“- Qualitätssiegel von der Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten wiederverliehen bekamen, macht uns sehr, sehr dankbar: für GOTTES Gnade und Gelingen, aber auch für die sehr gute, treue Arbeit unserer Mitarbeiter in der Zentrale in Stuttgart.

 

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