Mitten in den Unruhen auf Managuas Straßen wird ein Rundmail geschrieben: „Gebet macht einen Unterschied!“, bezeugen Johannes und Angelika Keppler, die als Berater für ländliche Entwicklung in Nicaragua arbeiten. „Angesichts der Unruhen in Nicaragua fragten wir uns, was da unser ‚kleines‘ Gebet für Frieden bewirken kann. Die Situation ist sehr angespannt. Menschen haben Angst. Zurzeit ist, menschlich betrachtet, keine greifbare Lösung in Sicht. Und doch: Gebet verändert die Situation, denn wir reden mit GOTT, dem Schöpfer der Erde. Wir wissen nicht, wie ER eingreifen wird, wir versprechen keinen friedlichen Verlauf, doch können wir sicher sagen, dass es ohne Gebete anders aussehen würde.“ Zeit mit Beten verbringen – darf man das als Entwicklungshelfer eigentlich? Nun ist es so, dass wir gegenüber den staatlichen Stellen bei Christliche Fachkräfte International verpflichtet sind, uns neutral zu verhalten. Das ist nicht immer leicht. Aber wir dürfen unsere Glaubensgeschwister, die Regierenden und die Sicherheitsbehörden in aller Welt vor den Thron DES größten Regenten bringen, DER alles und alle regiert. Ist das nicht unnützes „Zeitverplempern“? So können nur Leute reden, die nicht wissen, welche Macht das Gebet und der ALLMÄCHTIGE haben. Unseren Geschwistern in Nicaragua wird das in der Krise wieder ganz neu bewusst, sie beten und erleben, wie GOTT sie trägt. Mitten in allen Unruhen. Wie ist das bei uns? Glauben wir wirklich, dass Gebet einen Unterschied macht? Gehen wir auf die Knie und stehen im Gebet für unsere Geschwister ein? So sehr vielleicht auch die Situation in Nicaragua hoffnungslos scheinen mag – GOTT „kann“ auch schwierige Fälle: Nehmen Sie sich doch bitte Zeit und beten Sie mit uns für Nicaragua!

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