Martin Henrich ist ein richtiger „Aquilex“ – ein in Europa heute völlig vergessener Begriff: Wer kennt noch die „Wasser-, Quell- oder Brunnenmeister“? Fachleute rund ums Wasser, die früher in vielen Gemeinden dafür verantwortlich waren, Quellen zu erfassen und die Leitungen in Schuss zu halten. Die bei Streitigkeiten um Trinkwasser, Wasserkraft oder Abflüsse das Wasserrecht für die Betroffenen klärten. Eben all das, was in Deutschland mittlerweile große Zweckverbände erledigen.

Dort in Ecuador geht es oft um lokale Dorfgemeinschaften, die sich um ihre Trinkwasserversorgung kümmern müssen. Martin hilft hier mit, schult im technischen Bereich, hilft bei der Fehlersuche – manchmal sogar zu Pferde hoch oben in den Bergen. Er stärkt lokale Kleinorganisationen, die für eine vernünftige Nutzung des Wassers arbeiten. In der indigenen Bevölkerung Ecuadors sind manche Strukturen noch gar nicht gelegt, die man aber in der modernen Gesellschaft mit international agierenden Bergbau- und Ölkonzernen braucht, um nicht unter die Räder zu kommen. Vieles beginnt im Kleinen – und so investiert sich Martin mit seiner Frau Julia nicht nur bei „H2O“, sondern auch in der christlichen Studentenarbeit: damit manche Leitungen immer mal wieder „durchgeputzt“ werden, Verbindung zur Quelle in JESUS CHRISTUS bekommen und „Ströme lebendigen Wassers“ (Johannes 7,38) fließen. Ja, auch CFI ist ein „Zweckverband“ – weil „C“ und „F“ bei uns immer zusammengehören.

Spende