Familie Friesen hatte bereits viele Erfahrungen in Papua-Neuguinea gesammelt, war mit einem befreundeten Missionswerk in der Spracharbeit vor Ort. Dort hat Viktor die Not der Stammesleute gesehen, die von der Moderne überrollt werden: Wichtige Naturressourcen gehen unwiederbringlich verloren, industrielle „Glücksritter“ sind unterwegs. Kalkstein für Zement, Tropenhölzer, Fischbestände – was nicht niet und nagelfest ist, geht in den Export in die satten Märkte der „alten Welt“ Europas oder in die Luxuswohnungen der Neureichen in Asien. Man kann da schulterzuckend zuschauen – oder selbst mit anpacken, Lösungen zeigen, neue Wege eröffnen.

 

Und so sind Viktor und Michaela mit ihren Kindern zurückgekehrt nach Papua, um an einer regionalen Universität junge Leute auszubilden. Für zukunftsträchtige Jobs. Und zukunftsfähige Lebensmodelle, denn bis jetzt gibt es noch viel häusliche Gewalt, die Schicksalsschläge der Männer haben leider viel zu oft Schläge auf Frau und Kinder zur Folge. Da hinein nicht nur Bildung, sondern ein christliches Menschen- und Familienbild zu bringen, ist Friesens ein großes Anliegen. Die Zeit steht auch in Papuas Dschungel nicht still – und deshalb verbringt Viktor viel Zeit mit den 140 Studenten, um sie für’s Leben zu prägen.

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