Seit den Präsidentschaftswahlen in der Zentralafrikanischen Republik Ende 2020 spitzt sich die Lage im Land immer weiter zu. Seit Wochen liefern sich unterschiedliche militärische Gruppierungen machtpolitische Kämpfe. Mittendrin die Bevölkerung, die um ihre Sicherheit, ihre Versorgung und damit ihr Leben fürchtet.

 

Laut Berichten der UN flohen bereits Zehntausende in die Nachbarländer Kamerun und in den Kongo. Die, die blieben, leiden zunehmend Not. Denn die Rebellen haben die Hauptstadt Bangui umzingelt und Versorgungswege abgeschnitten.

 

„Die Studenten von Bibelschulen und Theologischen Fakultäten leiden unter fehlender Verpflegung und Gesundheitsversorgung. Wenn sich die Achse Bangui-Kamerun nicht für die Fahrzeuge öffnet, die an der Grenze stehen, werden wir geradezu ersticken“, berichtet Dr. Augustin Hibaile, Direktor der einheimischen Organisation CIDEL, mit der wir zusammenarbeiten.  

 

Auch Dr. Nupanga, Präsident der Theologischen Fakultät FATEB direkt in Bangui berichtet: „Vielen Dank für Ihre Nachricht, die uns Mut macht, wenn wir wissen, dass es Menschen gibt, die an uns denken und für uns beten. Es ist wahr, dass wir jeden Tag mit der Sorge leben, nicht zu wissen, was am nächsten Tag passieren könnte. Wir glauben, dass unser GOTT über uns wacht und die Situation kontrolliert. Zwei Wochen lang konnten wir unsere Klassen nicht öffnen, weil die Schüler nicht kamen. Aber seit Montag, dem 25. sind die Klassen wieder geöffnet und die Aktivitäten haben wieder begonnen. Die wirtschaftliche Situation fürchten wir am meisten. Einige Lebensmittel beginnen grausam zu fehlen, da die Straße nach Bangui-Douala seit 5 Wochen abgeschnitten ist.“

 

Sowohl er als auch Augustin Hibaile bitten um Gebet in der Situation. Letzterer führt weiter aus: „Neben dem Gebet ist die Unterstützung der Christen mit Lebensmitteln, Medikamenten und dem Bau von Unterkünften nötig. Beten Sie um ein wundersames Eingreifen GOTTES, für die Lösung der politischen Probleme. Beten Sie dafür, dass GOTT den zuständigen Behörden seine Weisheit schenkt, um angemessene und nachhaltige Lösungen zu finden.“

 

Vielen Dank, wenn Sie gemeinsam mit uns für unsere Partner im Land beten und Sie in ihrer schwierigen Situation unterstützen.

 

Stand: 29.01.2021

 

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