Corona und die globalen Auswirkungen halten die Welt in Atem, viele unserer Partner bitten weiterhin um Unterstützung in der Not. Doch damit nicht genug: Stürme, Heuschrecken und Bürgerkrieg verschlimmern die Lage noch, beispielsweise in Äthiopien, Bangladesch oder El Salvador. Wir wollen aufmerksam machen auf einige dieser Krisen in der Krise:

 

Tropensturm in El Salvador

Das Land wurde am Pfingstsonntag vom ersten Tropensturm der Saison heimgesucht. Hunderte haben ihr Zuhause verloren und viele von ihnen befinden sich aktuell dicht gedrängt in Notunterkünften. Keine einfache Situation angesichts von Abstand- und Hygieneregeln in der Corona-Pandemie. Wir sind mit unseren Partnern vor Ort in Kontakt und prüfen, wie wir helfen können. Doch die wichtigste Hilfe wollen wir gleich geben: Wir wollen beten für die Geschwister in El Salvador!

 

Heuschrecken in Indien und Ostafrika

Ganze Schwärme von Heuschrecken lassen sich auf den Feldern Indiens nieder und drohen die lebensnotwendige Ernte zu vernichten. Schon ein kleiner Schwarm kann pro Tag so viel vertilgen wie 35.000 Menschen, berichtet die Tagesschau. Die Plage hat laut Wissenschaftlern ihren Ursprung auf der Arabischen Halbinsel, von wo aus die Tiere zunächst nach Ostafrika und jetzt nach Südasien aufgebrochen waren. Im Februar berichtete unser CFI-Mitarbeiter Peter Trosto aus Äthiopien von einer plötzlichen Endzeitstimmung, als ein Schwarm die Umgebung erreichte. Das Geschrei der Menschen „klingt ähnlich, als wäre jemand gestorben, nur viel intensiver“, so Trosto. Die einheimischen Bauern hätten in Windeseile Brennmaterial und Autoreifen angezündet, um den Schwarm mit dem Rauch zu verjagen. Wie durch ein Wunder habe es keine Schäden gegeben. Ihnen sei bewusst, dass die Gefahr noch nicht gebannt sei, und sie beteten mit den Christen vor Ort dafür, bewahrt zu werden.

 

Zyklon in Bangladesch und Indien

Ende Mai fegte der Zyklon Amphan über Bangladesch und Indien, zerstörte Häuser und auch einige Menschenleben. Ein Partner aus Bangladesch berichtet von überfluteten Feldern, zerstörten Ernten, entwurzelten Bäumen und unterbrochenen Leitungen. Er bittet um Gebet in dieser zusätzlichen Belastung.

 

Bürgerkrieg im Jemen

Vier von fünf Jemeniten sind aufgrund von Bürgerkrieg sowie fehlender Infrastruktur und Versorgung bereits heute auf humanitäre Hilfe angewiesen, Corona verschärft die dramatische Lage noch weiter. Bei einer Geberkonferenz kommen nun 1,2 Milliarden Euro zusammen - viel zu wenig, um die drohende Katastrophe abzuwenden, warnt die UN. Durch einige der wenigen Christen im Land verteilen wir Lebensmittelpakete an die notleidende Bevölkerung.

 

Wie unsere Partner helfen, lesen Sie hier

Weitere Informationen und Spendenmöglichkeit

 

Hilfe für Brüder International
Evangelische Bank eG
IBAN DE89 5206 0410 0000 4156 00
BIC GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Projekt 5397 Weltweit - Corona Folgen

 

Stand: 03.06.2020

 

Weitere Infos zum Projekt