Sri Lanka ist nach wie vor erschüttert und verunsichert von den Bombenanschlägen auf die Ostergottesdienste im zurückliegenden Jahr. Einer unserer Partner im Land leistet Unterstützung und Traumabewältigung für die Betroffenen. Auch andere Christen sprechen sich für den Frieden und gegen den Hass aus.

 

Bei einem Besuch bei uns in der Zentrale berichtet das Leiterehepaar, welche Wirkung dieses Verhalten auf ihr nichtchristliches Umfeld hat. Als ein Muslim ihre friedlichen Parolen hörte, meinte er: "Ihr lebt wirklich christliche Prinzipien: Wenn euch einer auf eine Wange schlägt, haltet ihr noch die andere hin." Und ein Hindu bemerkte: "Ihr praktiziert tatsächlich Feindesliebe. Bei uns hätte es dafür bereits Blutrache gegeben!" Unsere Partner berichten, dass die Unsicherheit im Land und vor allem unter den Christen weiterhin groß sei. Viele Eltern lassen ihre Kinder nicht zur Schule gehen. Und zahlreiche Gemeinden sind nach den Anschlägen aus Vorsicht aus ihren Gebäuden gezogen. Doch um zu zeigen, dass die Kirche nicht vom Ort abhängig ist, verschickte die Gemeinde unseres Partners ein Bild vom leeren Kirchengebäude mit der Aufschrift: "The Church has left the building!" – Die Kirche hat das Gebäude verlassen! Stattdessen treffen sich die Christen in Häusern. Wir können uns an den Friedensbotschaften der Christen in Sri Lanka ein Vorbild nehmen und für Frieden in Sri Lanka beten.

 

Wir unterstützen den Friedensprozess in Sri Lanka durch verschiedene Partner. Wenn Sie diesen Ihren Teil dazu leisten möchten, finden Sie hier weitere Infos.

 

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