Was fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie an „Wuppertal“ denken? Die weltberühmte Schwebebahn, einst ein technisches Wunderwerk, mittlerweile auch schon 120 Jahre alt? Oder denken Sie an das reiche geistliche Erbe in den Stadtteilen Elberfeld und Barmen mit bekannten Bibel- und Missionswerken?

Wir denken seit einem Jahr dankbar an unser junges Ehepaar Lehnhardt, das sich von der Wupper nach Ruanda aufgemacht hat. Zu unserem kirchlichen Partner ERM, der auf interessante Weise Technisches und Geistliches zusammenbringt – mit dem „Hope Vocational Training Center“. Seit 2008 werden hier junge Menschen im Nähen, Schreinern, Schweißen, Frisieren, Kochen und in Maurerarbeiten ausgebildet. „Hoffnung“ ist dabei nicht nur Name, sondern auch Programm. Denn in der Berufsausbildung geht es auch um Persönlichkeitsbildung, um Ermutigung zu einem verantwortungsvollen christlichen Lebensstil, um Hoffnung für die nächste Generation in dem immer noch armen Land.

Das klingt doch schon ziemlich nach „Jüngermachen“, und dafür haben sich Lehnhardts gewinnen lassen – eben nicht nur neue Maurer auszubilden, sondern junge Leute, die mit am Reich GOTTES in Ruanda bauen wollen. Marcus wird Unterricht beim Mauern geben, aber auch Planungssoftware vorstellen und helfen, moderne „Wunderwerke“ in den Bau-Unterricht zu implementieren. Selbstverständlich ist er auch draußen auf den Baustellen, um mitdem zuerleben, wie gebaut und das vorhandene Wissen angewendet wird. Klar, auch in Kigali hat Covid-19 einen dicken Strich durch alle Pläne gemacht, die Marcus und Anita hatten – aber sie haben sich tapfer geschlagen, in der Zwischenzeit die ziemlich komplizierte einheimische Sprache Kinyarwanda und auch einige der 255 Auszubildenden und 21 Mitarbeiter kennengelernt. Und sie vertrauen weiter auf den WUNDER-RAT, der sie berufen hat.

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