Unsere Mitarbeiterin Elli Wahl, die als Agrarfachfrau eigentlich kurz vor der erneuten Ausreise steht, berichtet: „Als ich Ende Januar von meinem ersten Einsatz mit Christliche Fachkräfte International aus Mosambik zurückkehrte, hatte ich noch keine Ahnung, dass ich einige Monate später als Maskennäherin arbeiten würde. Doch GOTT hat SEINE eigenen Pläne!“

 

Noch auf dem Heimflug erntet Elli böse Blicke des Sitznachbarn, weil sie immer wieder einmal hustete. Doch das war nur eine normale Erkältung – wo Elli im Busch mit einheimischen Bäuerinnen und Farmern arbeitet, gibt es keine Klimaanlagen. Es ist oft trocken und heiß. Vor ihrem Zweitvertag nach den ersten drei Dienstjahren sollte Elli eigentlich einen Chichewa-Sprachkurs belegen, der sie auf einen weiteren Einsatz mit CFI in Mosambik vorbereiten sollte. Doch das fällt jetzt flach. Genau wie die Ausreise Anfang Juni. Es ist alles ganz ungewiss. Deshalb ist sie jetzt erstmal in Deutschland gelandet – und irgendwie zu Beginn auch „gestrandet“, wie sie selbst empfindet:
„Am Anfang war ich von den Einschränkungen wegen Corona – vor allem vom Kontaktverbot – sehr frustriert. Jetzt bin ich schon einmal nach drei Jahren Mosambik für längere Zeit in Deutschland… und kann doch niemanden besuchen, nicht in den Gottesdienst gehen. Genau genommen bin ich hier eingeengter, als ich es in Mosambik jemals war. Was mir geholfen hat? Meinen Blick auf JESUS zu richten und zu wissen: GOTT ist da. ER hat alles unter Kontrolle. Und die Bibel sagt: Denen, die IHN lieben, werden alle Dinge zum Guten mitwirken.“

 

Und so lenkt GOTT Ellis Weg: „Anfang April habe ich ein ganz überraschendes Jobangebot bekommen. Ich hatte mich wegen der Corona-Krise als Freiwillige bei meiner alten Arbeitgeberin zum Maskennähen gemeldet. Sie rief zurück: Sie bräuchten zwar keine Freiwilligen mehr, aber sie könne mir einen Job im Atelier in Stuttgart anbieten. Und so bin ich seit der Woche nach Ostern erst einmal Näherin für Mund- und Nasenschutz, weil der ja jetzt dringend gebraucht wird, nachdem die Vorschriften strenger werden.
Manchmal kommt es eben anders, als man denkt. Während ihres Deutschlandaufenthaltes kann Elli sich dort nützlich machen, wo sie gebraucht wird. Eine Entwicklungshelferin in Afrika mit ihrer ganz persönlichen Antwort auf die Corona-Krise in der deutschen Heimat.

Hier finden Sie übrigens ein Video über ihre Arbeit der letzten Jahre in Mosambik.

Danke, wenn Sie für die baldige Ausreise von Elli Wahl und weiteren Entwicklungshelfern in Vorbereitung beten und diese finanziell mittragen.

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