Wir haben bei CFI ja durchaus schon die ein oder andere Krise überstanden. Aber oft waren es regional beschränkte Verwerfungen. Die Corona-Krise allerdings fordert uns gleichzeitig an allen Standorten heraus: Im Büro in Stuttgart haben wir mit Quarantäne, Home-Office und Ausgangssperre umzugehen – und danken GOTT, dass bis jetzt alle Ideen ganz gut „funktioniert“ haben und auch die Spender uns jedenfalls bis Ende März weiter die Treue halten – in diesen Tagen voller Auftragseinbrüche, Stornierungen und Kurzarbeit ist das nicht selbstverständlich. Noch viel mehr sind wir GOTT dankbar für unsere Auslandsmitarbeiter und das, was man am besten mit der französischen „attitude“ beschreiben könnte: ihre Haltung in der Krise, die auch den CHRISTUS in ihnen versinnbildlicht. Die meisten Mitarbeiter erleben Corona in oft ganz ärmlichen, prekären, hygienisch zweifelhaften Lebensumständen. Das Bundesministerium bietet an, nach Deutschland zurückzukommen. Doch die meisten wollen „draußen“ bleiben, bei den Menschen, zu denen GOTT sie berufen hat.

So sind unsere Lauermanns und Lohmanns in Gambia geblieben, um im „House of Skills“ die Einheimischen zu ermutigen – allein durch ihr Dasein, aber eben auch das Hinweisen auf GOTT. Fabian Freiburger (Bericht in der letzten Ausgabe) bringt im Niger mit „seinem“ Radiosender nun jeden Tag Hygienehinweise: im Auftrag der Regierung, ergänzt mit Bibelversen aus den „Sprüchen“. Sein O-Ton: „Ich bin hier gerade zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ In Danja leitet unsere Mitarbeiterin Tatjana Dummler jetzt das Nähen von Atemschutzmasken an – mit Anleitungen aus dem Krisenstab der Feuerwehr Essen. Das ist sie, die „Abbildung“ von GOTT: Vertrauen und Weitermachen! Aufschauen auf JESUS! – Look up!