Die erfolgreiche medizinische Arbeit in der Boom-Stadt Leipzig hat das Arzt-Ehepaar Waas ebenso hinter sich gelassen wie die Badetage am so beliebten „Cossi“, dem Cospudener See. Mit ihren drei Jungs haben sich Ruth und Michael Waas aufgemacht, um im Süden Ugandas ein kirchliches Krankenhaus weiterzuentwickeln. Auch wenn es dort manche Ausflugsmöglichkeit zum Bunyonyi-See im Dreiländereck Uganda-Kongo-Ruanda gibt: Damit enden schon die Gemeinsamkeiten zum bisherigen Leben.

Michael Waas als Kinder- und Jugendarzt baut vor Ort neue Kompetenzen auf, berät das Krankenhaus in dieser herausfordernden Corona-Zeit. Und immer wieder behandelt er Kinder und Jugendliche, die schwer verletzt ins einzige „richtige“ Krankenhaus in dieser Region kommen. Im immer noch vom Animismus geprägten Uganda werden Unglück und Verletzung schnell mit „bösem Zauber“ und der Macht der Geister zusammengebracht. So ist medizinische Behandlung oft mehr als nur die Wiederherstellung der körperlichen Gesundheit: Kinder und Jugendliche werden wieder gesund. Und sie, aber auch ihre Mütter, die oft die ganze Last der Kindererziehung tragen, dürfen erleben, wie im täglichen Überlebenskampf zumindest an einer Front wieder Frieden einkehrt. Michaels Taufname ist „Friedemann“, und für ihn ist es ein großes Vorrecht, mit dieser medizinischen Arbeit in einem kirchlichen Krankenhaus ein Stück auf den großen Friedensfürsten hinzuweisen, der zu Weihnachten auf die Welt kam: JESUS CHRISTUS.

Danke, wenn Sie Familie Waas, die wichtige Arbeit von Ruth mit den Frauen am Krankenhaus und auch die drei Jungs Julius, Florentin und Emil – gerade in dieser besonderen Corona-(Fern)schul-Zeit – umbeten.

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